Patientenverfügung – Betreuungsverfügung – Vorsorgevollmacht:

Diese drei Instrumente stehen zur Verfügung, um in gesunden Tagen selbstbestimmt schriftliche Willenserklärungen für den Fall einer späteren Einwilligungsunfähigkeit abgeben zu können:

 

Patientenverfügung

Wie lange ein Mensch ein Leben in guter Gesundheit führen kann, ist ungewiss. Durch Krankheit oder durch Unfall können sich die Lebensbedingungen umfassend ändern.

Eine Patientenverfügung schafft klare Bedingungen.


In der Patientenverfügung wird schriftlich festgelegt, in welchen Krankheitssituationen welche Behandlung erfolgen soll und wann keine medizinischen Maßnahmen mehr erwünscht sind.
Sie kann formlos verfasst werden, sollte aber grundsätzlich mit Datum und Unterschrift unterzeichnet sein. Die Verfügung sollte regelmäßig neu unterschrieben, datiert und an einem Ort aufbewahrt werden, wo sie gut zu finden ist.

Außerdem sollte eine Person Ihres Vertrauens über Ihre Verfügung informiert sein.


Hier finden Sie weitere ausführliche Informationen und Mustervorlagen:
Patientenverfügung


Betreuungsverfügung

Die Betreuungsverfügung dient dem Zweck, eine Person des eigenen Vertrauens zu benennen, die für den Fall, dass eine Betreuung notwendig werden sollte, vom Vormundschaftsgericht bestellt wird.

 

Vorsorgevollmacht

Anstatt der Betreuungsverfügung kann eine Vorsorgevollmacht ausgestellt werden, in der eine Person des eigenen Vertrauens als Bevollmächtigte eingesetzt werden kann, die im Unterschied zum Betreuer nicht vom Vormundschaftsgericht bestellt werden muss, sondern im Fall der eigenen Entscheidungsunfähigkeit sofort für den Vollmachtgeber handeln kann.


Weitere hilfreiche Informationen und Formulare finden Sie hier:
www.putz-medizinrecht.de